Internetrecht / IT-Recht

Das Internet und die Informationstechnologie stellen mit wachsendem technischen Fortschritt immer neue Anforderungen an die Nutzer und den Gesetzgeber.
Gesetze und deren Auslegung und Anwendung müssen immer wieder angepasst und weiter entwickelt werden. Gesetzgeber und Justiz kommen diesen Anforderungen nur langsam nach und sind oft Jahre hinter der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung zurück. Durch die fortschreitende Globalisierung bleiben nationale Regelungen und Kontrollen immer häufiger wirkungslos.

Aufgrund dieser Ausgangslage ist jeder Nutzer des Internets und der IT-Angebote gefordert selbst Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um seine Rechtssphäre zu schützen.

  1. Sichern Sie Ihre Geräte gegen unbefugte Nutzung. (Passwort)

  2. Treffen Sie Vorsorge gegen Manipulation von außen. (Firewall, Virenschutz, Verschlüsselung)

  3. Gehen Sie nicht leichtsinnig mit Ihren persönlichen Daten um. Machen Sie nur Angaben die unbedingt zur Erreichung des Zweckes erforderlich sind. Registrieren Sie sich nur wo es wirklich nötig ist.

  4. Mißtrauen Sie allzu verlockenden Angeboten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Web-Angebot seriös ist, verzichten Sie lieber. Oft hilft es schon, in einer Suchmaschine den Namen des Anbieters einzugeben, um Hinweise auf die Seriosität zu erhalten.

  5. Machen Sie stets Ausdrucke und Speicherungen des maßgeblichen Datenverkehrs und der Geschäftsbedingungen. Dies kann auch bei ordnungsgemäßer Vertragsabwicklung für die Duchsetzung von Gewährleistungsansprüchen wichtig werden.

Im Falle eines Falles :

Wenn sie geschädigt wurden oder unberechtigte Ansprüche an Sie gestellt werden, sichern Sie alle Beweise. (Daten speichern und ausdrucken, Zeugen hinzuziehen) Treffen Sie alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen. (z.B. Kreditkarte oder Konten sperren, Lastschriften zurückbuchen lassen, ggfls. Strafanzeigen erstatten.)
Zahlen Sie nicht vorschnell irgendwelche Rechnungen.
Oft wird mit unseriösen Praktiken versucht einen Vertragsabschluss zu behaupten und Beträge mit Drohungen und Einschüchterungen einzutreiben. Selbst wenn ein Vorwurf in der Sache zutreffend sein sollte, sind die Gebührenrechnungen der Abmahner oft unangemessen hoch.
Lassen Sie derartige Ansprüche anwaltlich überprüfen.