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Unterhalt

Beim Unterhalt unterscheidet man zunächst zwischen den durch Verwandtschaft begründeten Unterhaltspflichten - insbesondere Unterhalt für Kinder oder Eltern und den durch Eheschließung begründeten Unterhaltspflichten - also für den Gatten. Ein Sonderfall ist der Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter.

Allgemein besteht ein Unterhaltsanspruch nur soweit der Zahlungspflichtige leistungsfähig ist, das heißt seine Einkünfte ausreichend sind um nicht nur sich selbst sondern auch den Berechtigten zu unterhalten.
Umgekehrt muss der Unterhaltsberechtigte bedürftig sein, das heißt er erhält nur insoweit Unterhaltszahlungen als er seinen Lebensbedarf nicht aus eigenen Einkünften decken kann.

Bei Streitigkeiten oder Nichtzahlung kann der Unterhaltsanspruch vor Gericht durchgesetzt und in Form eines Unterhaltstitels, Urteil oder Vergleich, festgelegt werden, so dass eine Zwangsvollstreckung möglich ist.


Kindesunterhalt

Beim Kindesunterhalt wird nicht zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern unterschieden.
Die Ansprüche werden heute überwiegend nach der "Düsseldorfer Tabelle" ermittelt. Die Tabelle unterscheidet die Unterhaltsansprüche der Kinder zunächst nach Altersgruppen. Die weitere Staffelung erfolgt dann nach dem Einkommen des Zahlungspflichtigen unter Berücksichtigung der Anzahl der Unterhaltsbedürftigen.